Freitag, 1. Juli 2016

Monotheismus

 

Einführung

»Die Tiefe der Menschenseele birgt unergründliche Kräfte, weil Gott selbst in ihr wohnt.« - Franz von Assisi




Ich komme immer mehr zur Überzeugung, dass die Teilung der ganzen Schöpfung (Mutter und Vater) als 'Mo.no.theis.mus' ('No' zu 'Mo' / Mo = dänisch Mutter) die effektivste Methode eines »Teile und Herrsche« war.
Vielleicht war diese Verletzung der menschlichen Seele das Trauma, das weitere Manipulationen und Kontrollen möglich machte.

Für das religiöse und Gesellschaft formende Dogma des Monotheismus, welches einen Gott in der Bibel meist als "Herr" und "Vater" bezeichnet, setze ich den alten Glauben als "ein Gottesprinzip" dagegen, in dem die Muttergöttin oft den obersten Rang einnahm.


1. Das Erschafferprinzip ist vollständig rund und allumfassend


Alte Mythen von den chaldäischen Gottheiten erzählen uns, dass die Götter paarweise auftraten, die obersten als AN und ANU, oft sogar als Geschwister oder Zwillinge auf die Erde kamen.

Yin und Yang symbolisieren ebenfalls das Zusammenwirken von zwei Pol-artigen Energien, die nicht nur hell und dunkel, leicht und träge, sondern auch männlich und weiblich darstellen. Ein Gleichgewicht besteht, wenn beide Pole im Energiefluss sind.

In der Bibel wird festgestellt, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild als Mann und Weib geschaffen hat. Noah nahm auf die Arche (bewahren) alle Vielfalt des Lebens paarweise auf.

Wie kann also eine Religion ein nicht einleuchtendes Bild von dem Gottprinzip erschaffen? Wahrscheinlich funktionierte dies nur durch Geschichtsfälschung, Gewalt und Privilegien für die Steigbügelhalter.

2. Die Umdeutung des Gottesprinzips


Die Umdeutung des Gottprinzips hat vielleicht nur vor wenigen Jahrhunderten begonnen oder ab etwa Mitte des 14. Jahrhunderts (Pestzeiten) an Fahrt aufgenommen. Michelangelo war einer der Künstler, die in ihren Werken Hinweise auf die Wahrheit oder den alten Glauben hinterließen.

In diesem Artikel wird anschaulich beschrieben, auf was ich durch das Video »mario prass / was ist mit unserer sprache passiert ?« ab etwa 61. Minute aufmerksam wurde. Mario Prass sieht bei dem Werk "Die Erschaffung Adams" (um 1512) genau hin und öffnet die deutlichen Hinweise für die Zuhörer.


Zunächst sehen wir links, wie Adam selbstverliebt auf der Kontur einer nackten Frau liegt und sich Brust und Brustwarze im Hintergrund von  seinem Kopf abzeichnet.

























Das Gebilde rechts, in dem Gott seine Gefährtin umarmt und von Engelskindern umgeben ist, hat die Umrisse einer Gebärmutter, auch Uterus genannt. "Ut" ist die chaldäische Silbe für irdischer (t) Ursprung (U).

Adam wirkt lasziv und selbstverliebt. Er könnte die von Gott gereichte Hand berühren, wenn er nur seinen Finger oder die Hand leicht hebt. Aber Adam bemüht sich nicht darum, denn eine Berührung oder Verbindung ist nicht zu sehen.



3. Sprache und Runen in Angelegenheit "mono"


Sprache und Runen lassen erkennen, was die Silbe "mono" wirklich und auf mehreren Ebenen bedeutet.

3.1 MannaR und Wunjo


Hierfür habe ich mir die Runen "MannaR" für Mensch und "Wunjo" für Wonne oder Glück genau angesehen.

Die Rune MannaR für Mensch sieht für mich so aus, dass sie zwei Menschen in Verbindung darstellen. Symbolisch bedeutet es, dass der Mensch Mensch ist, weil er in  Verbindung zu mindestens einem anderen Menschen steht.










Wunjo - Wonne, Glück - das als 'P' wie 'Person' gelesen werden kann, halte ich für die Abbildung des um die Verbindung gebrachten Menschen. Eine Person ist also eine Individuum, das allerdings isoliert von einem anderen Menschen steht. Außerdem erkenne ich, dass die zuvor gereichten Arme bei Wunjo = P.erson wie ein Ellenbogen aussehen.




Glück ist aber nur für einen Augenblick in der Gegenwart erfahrbar. Danach gibt es oft nur eine Erinnerung an das Glücksgefühl.

Was lehren wohl die Gesellschaftsdesigner (de.sign - de ist Abwenden vom wahren Zeichen für etwas - vergleiche auch De.klaration) in ihren Kreisen, wie Kampagnen zur Erziehung des Menschen oder Personen zu entwerfen sind?

Vielleicht sowas:

Fülle den Begriff Glück und Glücksgefühl durch TV, Werbung und andere Kampagnen mit Illusionen und Fiktionen:
  • Erfolg bzw. die Vorstellung gelobt zu werden für bestimmtes Handeln
  • Geld
  • Luxus
  • Macht
  • Sexspiele?
Vielleicht machen sie auch die Menschen glauben, dass es in der Vergangenheit schlechter um das Leben bestellt war als heute - das hilft die Widrigkeiten zu erdulden und nicht zu kritisieren. Gleichzeitig versprechen sie ihnen, dass in Zukunft alles besser wird, dass wenn sie lange genug arbeiten, lange dienen und um des Erfolges willen sich zurück nehmen (Klartext: auf ihr Menschsein verzichten / das Maul halten) sie einen wünschenswerten Lebensabend haben werden und stolz auf ihre Leistung zum Wohl der Gesellschaft sein können.

Anmerkung: Gesellschaft ist ein kaufmännischer Begriff, z.B. GmbH, GbR, AG für Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, Aktiengesellschaft. Außerdem kommt die Silbe "sell" für englisch 'verkaufen' im Begriff Gesellschaft vor. Nichts gegen eine Gemeinschaft in der Waren und Dienstleistungen, traditionell Überschüsse, zum Kauf und Tausch angeboten werden, nur impliziert der Begriff Gemeinschaft Nähe und Kooperation. Heute sprechen öffentliche Personen jedoch vorwiegend von unserer Gesellschaft und ich nehme zunehmend Parallel-Gesellschaften wahr und innerhalb der gepriesenen Gesellschaft eher Trennung und Korruption - ja Korruption in Form von Verabredung. Den Part der Konkurrenz müssen sich die alt gewachsenen Strukturen stellen.

3.2 Die Silbe 'Mono' wird verkürzt mit 'ein' gleichgesetzt:


- Mono.kultur (Landwirtschaft, völkisch als Ziel der NWO?)
- monoton
- mono.gam / polygam
- Mono.poly !
- Mononkel (Glas vor einem Auge).

Am besten kommt der einseitige Fokus durch den Begriff 'Mononkel' zum Vorschein. Ein Binonkel ist eine Brille und verstärkt die Sehkraft beider Augen, während der Mononkel ein Vergrößerungsglas für nur ein Auge bezeichnet. Auch monotone Arbeit, monotone Gespräche oder monotone Eheverhältnisse drücken aus, dass keine Abwechselung oder kein Ausgleich stattfindet.

Eine landwirtschaftliche Monokultur ist in Wirklichkeit eine industrialisierte und Boden schädigende Landwirtschaft. Was darauf nach schon ein paar Jahren geerntet wird, ist praktisch minderwertig, weil im Boden geringe oder keine essentiellen Mengen an Spurenelementen vorhanden sind, die die Pflanzen aufnehmen könnten. Traditionelle und weiterentwickelte Familienbetriebe arbeiten mit Brachflächen und dem Wechsel von Blatt- und Halmfrucht sowie Gründüngung (Zwischenfrucht). Dadurch wird Humusbildung und Regeneration der Bodenfruchtbarkeit gewährleistet. Wenn genug Pflanzenrückstände vom Bodenleben in Pflanzennährstoffe umgewandelt werden können, tragen diese Stoffe zur Pflanzengesundheit bei (weniger oder keine Pflanzenschutzmittel: Insektenfraß, Pilze usw.) und nehmen am Kreislauf im essbarem Erntegut (Mensch, Tier) teil.

Die Enstehung des Lebens kann immer noch als Wunder angesehen werden. Jeder Mensch wird nach gesunder Entwicklung im Mutterleib, nach etwa 9 Monaten durch seine Mutter geboren. Das ist die ursprünglichste Verbindung, die ein Mensch erfährt. Sie prägt die menschliche Fähigkeit, in Verbindung mit einem anderen Menschen (insbesondere Mann und Weib) zu sein.

Deshalb nenne ich die menschliche Anlage gerne Mutter-Ordnung bzw. 'Mo'. Im Dänischen bedeutet 'Mo' Mutter.

Die Silbe 'Mono' verneint (no) die Menschen- oder Mutter-Ordnung und ist 'no' zu 'Mo'. Der Anhang 'is.mus' in Monotheismus ist der äußere Zwang durch zahlreiche Me.thod.en dazu. Die Silbe 'the' nimmt bezug zu Gott, höhere Manifestation.

Die Priesterschaft hat mit Schuld- und Sünde-Geschichten die göttliche Mutter und jede leibliche Mutter (Emanation der Göttin) entehrt. Der Fokus ('Monoonkel') zur Heilung und 'Vergebung'! wurde allein auf den Vatergott / Petrus übertragen.

Das Trauma eines jeden Menschen ist der Verlust der Mutter = Mater als ANteil (AN/ ANu – AriANer) des Gottesprinzips, sein Ebenbild wie er lebendig wurde. Die Spaltung in 'herrlich und schuldig' (religiöses Dogma)‚ kann nicht durch Materielles (Wunjo, persönliches Glück) geheilt werden.

Die Suche nach dem schmerzlich vermissten Gottesprinzip 'Mater' wird zur Sucht. Die Suche nach persönlichem Glück wird zur Sucht.
Die SUCHT kontrolliert uns, wenn wir dies nicht durchschauen.
Erst das ANerkennen der Mutter neben dem Vater in leiblicher und/oder geistiger ANschauung führt zur Heilung.


Nachwort


Das Fehlen des göttlichen Mutterprinzips (Mo) führt zur unbewussten Suche also zur Sucht nach Materiellem. Die Mutter-Ordung entspricht dem Mangel.
Mangel (l am Ende zeigt Verlust des Vorangesagten 'Mang' an, vgl. auch Alkohol, flüchtig) Und weil Mutter-Essencen, Göttin und Mütter durch die Weltreligionen mit Sünde belegt und abgewertet wurden, erscheint es auch nicht erstrebenswert ein gesundes Gefühl (kr.ANk stattdessen) der Verbindung zur 'Mo' zu haben. Auch theosophische Kreise entwarfen Ideologien, dass man sich von der Mutter (Erde / dunkel) zum Vater (Sonne / hell) entwickeln würde. Im runden Ganzen entstand durch die ideologische Abspaltung eine Lücke, die wie ein Sog wirkt und sich zur Suche nach Ganzsein fortsetzt. Wenn wir erkennen, was uns wirklich fehlt, (empfehlen / emp.fehlen = Essence der 'Mater und Pater' fehlen) können wir es lenken, sonst lenkt es uns.

ANHANG


zu 2.
Video von mario prass, ab 61. Minute
»mario prass / was ist mit unserer sprache passiert ?«

Wenn du dich noch nicht mit den alten herrschaftsfreien (Herrschaft geht über Abhängigkeit, vorallem über die Verteilung von Besitz) Konsens-Gemeinschaften wie sie im sogenannten Matriarchat existierten, beschäftigt hast, kannst du mit meinen vorangegangen Artikel anfangen, Matriarchat, das Archiv der Mütter.