Dienstag, 13. Januar 2015

Raub der Mutter-Essencen hat Methode

oder der göttlichen Me's - Schicksalstafeln - bis heute


Der nachfolgende Artikel hat nur bedingt mit Patriarchat oder Matriarchat zu tun, sondern soll auf die Vollständigkeit der männlichen und weiblichen Energien im Schöpfungsgeschehen hinweisen. Der heutige Monotheismus beschreibt nur den männlichen Aspekt und ignoriert den weiblichen, mütterlichen AN.teil verschiedener Schöpfungsebenen.

Da die beiden Energien oder Qualitäten, gemäß vollständigem Abbild "als Mann und Frau" im Menschen enthalten sind, betrifft die Wirkung des Raubes letztlich Männer wie Frauen. Als Menschen sind Männer wie Frauen von den geschwächten Mutter-Essencen oder deren Fehlen (göttliche Me's) in ihrer  Entwicklung beeinträchtigt oder können ihr Leben nicht meistern.

Ich werde die anhaltende Bekämpfung der Mutter-Essencen (Me's, göttlichen Me's oder Schicksalstafeln) bis heute sprachlich identifizieren, aber vorher den Ursprung der Begrifflichkeiten erklären. Einen deutlichen Hinweis liefert bereits die Überschrift im Begriff »Methode».

Zunächst will ich die Mythen (Muethen) für die wiederholen, denen
sie sich nicht in ihrem Kollektivgedächtnis so leicht offenbaren.


1. Raub der Me's durch ZÛ


Quelle: Altorientalische Texte zum alten Testament - Hrsg: DDr. Hugo Gressmann, Professor Berlin in Verbindung mit Dr. Erich Ebeling, Dr. Herrmann Ranke, Dr. Nikolaus Rhodokanakis - Berlin und Leipzig 1926.

Im Internet, nachzuvollziehen auf Seite 141ff.

Dort wird in Versen die Wiederbeschaffung der Me's (Schicksalstafeln) beschrieben. Anu trägt verschiedenen Entitäten (Wesen) die Verfolgung des Zû als Aufgabe an, die Me's wiederzubeschaffen. Dieser Sturmgott Zû hat die Me's an sich gebracht und in ein Gebirge verschleppt.

Nacheinander lehnen Adad und Šara den Auftrag ab. Sie begründen es mit Beschreibungen seiner Macht (Sturmgott ZÛ), u.a. »wie unwiderstehlich das Wort aus seinem Mund ist«.

Schließlich nahm sich Lugalbanda - Erscheinung des Marduk - der Angelegenheit an und ihm gelang die Wiederbeschaffung durch eine List (Rauschtrank).


2.  Der Mythos »Inanna und Enki« unter besonderer Berücksichtigung der Liste der ME


Der Mythos selbst beschreibt, wie Inanna, eingeladen bei Enki in Eridu, ihn betrunken macht und ihm die Me's abschwatzt. Inanna will also die Me's von Eridu nach Uruk überführen und Enki mit seinen Verbündeten startete eine Verfolgungsjagd, das "voreilige Geschenk" wiederzubeschaffen.

Im Buch: Der Mythos "Inanna und Enki - unter besonderer Berücksichtigung der Liste der ME" von Gertrud Farber-Flügge, untersucht die Autorin insbesondere was es mit den Me's auf sich hat. Es sollen sich um etwa 100 Me's handeln, die Enki von seiner irdischen Muttergöttin (oftmals mit ID, identifiziert - ich denke bei uns als IDuna bekannt) erhalten hat. Alle zusammen bilden noch heute die Grundlage für blühende Gemeinschaften.


Die Me's sind die Kunde von Be- und Entwässerung, Schrift und Sprache, Heilkunde, Ackerbau, Viehzucht, Baukunst und verschiedene Handwerksnste, kurz alles was verschiedene Menschen können und weitergegeben haben.





Begriffe wie Kultur, Kult gehen ebenfalls darauf zurück. Gisela von Frankenberg hat die Silbe "KU" als eine der vier Grundelemente angesehen und ordnet ihr "Feuer, Licht" zu.


Hinweise:

»Ku« wurde Anrede, Beiname der Inanna.

Im Artikel Kupfer (Ku/Cu) findet der Interessierte weitere Anregungen für die Silbe Ku.

Der Text von Gertrud Farber-Flügge auf den Seiten 151ff ist sehr interessant:
Daraus "wenn ein Ort zerstört worden ist, .. werden seine garza in eine andere Richtung gewendet" (kúr).

Das Wort "kúr" wird im Buch (Seite 152) mit "feindlich werden" oder "feindselige me entstehen" angegeben. Als Quelle wird "Urklage" angegeben, möglicherweise ein Teil des Mythos. Diesen Punkt finde ich sehr interessant, weil er das was feindseelig ist, anspricht: DEN RAUB DER ME. 

Das Wort »garza« wird als Synonym für »Me« auch in der Form »parza«, (vgl. Seite 176) übersetzt. Dazu siehe auch Seite 167 »zababa« und »za-GA.GA«.

Nun gilt »zababa« als Urvater des Krieges und »kúr« wird in dem Buch mit Urklage gleichgesetzt. Ich sehe da eher ursprachlich das Nehmen der Künste (ku.r / ) und der Kunde von allen möglichen oben erwähnten 100 Me's.

Das Wort »garza« selbst zeigt an, dass die synonymen Me's, entsprechend dem "za" - als letzter Buchstabe des Alphabetes "Z" - der Platzhalter für Ende und sinngemäß der Zerstörung überführt wurden. »garza« interpretiere ich als "ga" mit "r" fertig, wie "gar kochen", und die nachfolgende Silbe "za" bescheinigt das Ende als Zerstörung der vormaligen wirkenden Energien. Demnach würde ich »garza« erst verwenden, wenn ein Feind, das betreffende Land, Tempel usw. zerstört hat.

Auch für das Wort »garza« fällt mir eine gleiche oder ähnliche Gesetzmäßigkeit wie in Deutscher Sprache auf: Im Wort "ganz" ist die Zerstörung "z" durch das vorausgehende und dadurch zwischen "ga" und "z" stehende "n" gebunden, verhindert. 

Aber wie die Chaldäer den Begriff anwandten, oder die Gelehrten es übersetzten, möchte ich derzeit nicht anrühren. Falls ich Zeit habe, würde ich gerne eigene Übersetzungen der Texte anfertigen.

Auf Seite 150, die nicht im Internetlink lesbar ist, wird in der Überschrift »2.36 Vernichtung der me« der Glaube der Sumerer / Chaldäer beschrieben. Sie glauben, dass die in einem Land, einer Stadt, einem Tempel oder der Regierung (Lu.gal) innewohnende göttlichen Kräfte nicht ewig bestehen, sondern mit der Zerstörung des Landes, der Stadt, des Tempels, des Todes des Königs zerstört sind. Die »garza« werden als von den Trägern abhängige göttlichen Energien genannt, die man zerstören oder entwenden kann. Die göttlichen Me's hingegen gelten bei den Sumerern / Chaldäern als unantastbar und können nur vorübergehend ausgeschaltet, geraubt, jedoch nicht verändert werden.

Das bedeutet für mein Verständnis, wenn eine christliche Kirche auf einem vorher zerstörten Kultplatz errichtet wurde, das meiste oder alle vorher wirkenden gesamten Energien »garza's« verändert oder verlustig gingen.

Wer mag und einen Blick dafür hat, erkennt, zum Beispiel auf Seite 163,
wie sehr die deutsche Sprache noch mit dem Chaldäischen verwandt ist. Das gilt bestimmt auch für andere Sprachen, doch erkenne ich sie für meine Muttersprache.

nun-me-ul = ewige Me's / von nun bis zum Anfang "ul"

"ul" findet man im Begriff "Ultimatum" und in Wort "null" (Verdoppelung "ll" ist hier Stillstand und nichts folgt dem "ll" wie bei der We.ll.e, außerdem bindet "n" das Fortlaufen "L" des Urzustandes "U". Was die "Ulme" ursprünglich für die Kelten bedeutet, ist vielleicht noch in den heutigen Zuordnungen erhalten geblieben: Partnerschaft, Kommunikation, ewig und jung zu finden. Ich lese im Namen der Ulme, dass hier die Urkraft der göttlichen Mutter fortlaufend wirkt.

Die Essencen: Pe / Me und De / Te


Es kann nützlich sein, falls du noch nicht die Herleitung kennst, dir die Videos anzuschauen, in denen ich die Quell-Essencen beschreibe. Allgemein und für
  • De / Te - ähnlich "Du als Spiegel und anderer Hälfte vom ich) - Video 6
  • Pe = Vater-Essencen, nach Petrus - Video 7
oder schaue dir die Seite Essentielle Elemente an. 


3. Der Name der Merowinger


Der erste Teil des Namens »Merow.inger« gab nach meinem Verständnis der Ursprache unseren Begriff »Eroberer« und hat ebenfalls mit dem Raub der Me's zu tun. Ihr Name stellt jedoch noch den Bezug zu Mutter-Essencen her.

Raub der Me's -> = Merow / Richtung "ow", das ein Anagramm zu "wo" ist, und ich verstehe darin eine Ortsänderung.

Bei unserem deutschem Begriff "erobern" = ist das "M" wie Mutter-Essence weggelassen worden, warum wohl? - vielleicht weil wir seit mindestens 2000 Jahren, eher länger, einen Vati.khan und eine Kirche haben, deren Begriffe Priester und Pater schon weibliche Energien ausschließen und das Vergessen der göttlichen Me's im Programm (P wieder wie Plan und Programm und Pater) waren und sind.

Die kyrillische Schreibweise für V / W  ist  B в .
Der Konsonant "w" aus "Merowinger" ist sinnähnlich oder nach hiesigem Verständnis mit "B" wie Beute und Raub austauschbar.

Ich stelle fest, noch bis zur Zeit der Merowinger, war in der Sprache, also im Bewusstsein, der

Raub der Me's 

im Zusammenhang mit Kriegen und Eroberungen erkannt. Ob alte geschichtliche Epen, wie der Raub der Sabinerinnen, die Entführung der Helena nach Troja usw. im Grunde Nachfolger der »Raub der Me's« sind, ist statthaft zu überlegen.

Der zweite Teil vom Namen »Merow.inger« birgt allerdings ein Geheimnis, das ich erst in einem weiteren Artikel lüften werde. Im Namen kann ich nicht "w" mit "b" ersetzen, für mich ist das darin enthaltene Wissen höchst interessant und kann vielleicht mehr über das Wirken der Merowinger aufdecken.


4. Über das Programm und deren Methoden in der Gegenwart


Der Begriff Methode ist offensichtlich und jeder das Wort gebraucht, sollte sich fragen, ob er das wirklich will: Me.tod.

Die Emanzipation wurde von einigen Autoren und Bloggern im Internet als zum Teil gesteuerte Programme entlarvt: Achte auf Begriffe: Amme, Anagramm Emma, in meinem Video "Anagramme", aus dem die folgenden Bilder stammen:

Die Geschichte der Raubzüge erweckt bei mir den Eindruck, dass es einen Unterschied ausmacht, in wessen Hände die Me's sind. Ich denke hier an Patente ("Pat.riarchat" selbstredend auf Essencen verbunden mit Thera / Erde).

Mit dem künstlich und bitte vom wem? geschaffenen Patentrecht gehen Rechte auf Nutzung vieler Kunde (Heilkunde, Baukunst, Handwerkskunst usw.) nun auf "unsterbliche" jedoch nicht göttliche Kapitalgesellschaften über. Während ganz klar ist, dass das meiste Wissen davon über Generationen von Menschen gesammelt und weitergeben wurde, gibt das zweifelhafte Patentrecht, auch solches Wissen in privatisierten Besitz, was in Gemeinschaft durch Generationen für Gemeinschaften entwickelt und weitergereicht wurde.

Diese Kapitalgesellschaften haben nach der Urzivilisation der Sumerer/Chaldäer keine göttliche Legitimität, ihnen fehlt sozusagen die Seele, die sich auch nicht über die Aktien-Besitzer ableiten könnte.

  • Anmerkung: Nach dem überlieferten Ahnenglauben, bekommt ein von Gott eingesetzter AN.führer die Seele (Chan - persisch? - gesprochen Dschan, stimmloses "sch") von seinem Vorgänger rituell übertragen. Ich kenne die Rituale nicht, weiß nur, dass man in schwierigen Zeiten nicht gerade zimperlich war und einen schwachen oder schwer verletzten Anführer auch schon mal tötete, damit die Seele auf einen stärkeren Träger überging.

Auffällig bei vielen Begriffen wie Patent, Privat, Person, kompetent, Plan, Programm, engl. poor usw. ist die gottväterliche Zuordnung, die den weiblichen Gottes- oder Gemeinschaftsanteil unterschlägt und mit "gender-Propaganda" weder die Mutter-Essencen integriert, noch den Wert der Vater-Essencen (jeweils eher geistige Essencen) anerkennt. Dasselbe trifft auf kirchlich, religiös entstandene Begriffe zu: Pater, Priester, Pabst, predigen.

Unsere Gesetze und behördlichen Formulierungen haben aus uns Menschen, Bürger, Personen und Mitglieder gemacht.

Die fragwürdige Formulierung im Passwesen, z.B. deutscher Personalausweis (wiederum kommt hier P als erstes "ass" durch) verleiht uns wörtlich den Status "Personal". Natürlich ist die Transparenz der Gesetze für mich nicht mehr ausreichend gewährleistet, und ich frage mich, ob die Grundrechte der Menschen, wie sie im Grundgesetz (GG) noch "Menschen" genannt werden, denn nun auch auf "Personal" zutreffen.

In der EU-Charta der Menschenrechte steckt der Begriff Mensch allein noch in der "Charta der Menschenrechte". Auch wenn das Europäische Menschenrecht in seiner Präampel sich zur Charta der Menschenrechte bekennt, bleibt doch die Frage, warum sie eine eigene Charta geschrieben haben, worin kein Wort "Mensch" enthalten ist.

Für ganz interessierte, gebe ich noch das Angebot Professorin Dr. Claudia von Werlhof im Video "West-End" zu hören. Ein bekannteres Gespräch führt sie mit Dr. Michael Vogt im Alpenparlament TV - Planetare Bewegung für Mutter Erde.



5. Zusammenfassung:


Geschichtlich gesehen und nach dem Glauben der Sumerer / Chaldäer sind mit allen Kriegen und deren Zerstörungen von Landschaften, Städten und Tötung der Einwohner / Menschen auf jeden Fall die alten »garza« zerstört worden. Eine Schwächung der weiblichen göttlichen Kräfte Me's ist jedesmal damit verbunden und eine Erholung vielleicht nicht erreicht worden, bevor ein neuer Krieg wütete. Wenn die Me's sogar »feindselig geworden« / »kúr« sind, würde ich daraus schließen, dass das Land vom Feind besetzt geblieben ist.

Die Listen der Kriege der letzten 500 Jahre sind selbstredend:


Dem Glauben der Sumerer / Chaldäer möchte ich mich gerne anschließen, dass sich die Me's wieder erholen können, doch dafür braucht es den unbedingten Willen zum Frieden. Die so sorgfältig propagierten und inszenierten Probleme (Anagrame zu "me" - vergleiche emPfehlen, emPty) auf der Erde können nicht mit Kriegen gelöst werden. Ein Problem deutet also selbstredend durch mein Wortwissen darauf hin, dass gelebte Mutter-Essencen fehlen.


Dr. Reinhard Schmoeckel schrieb in seinem Buch »Die Sarmaten | Vergessene Väter des mittelalterlichen Europa | Band 1, Sachsen, Thüringer, Schwaben – einst von Sarmaten beherrscht?«, dass Deutsch die Sprache ist, die stärker als jede andere Sprache an den Arianischen Glauben erinnert oder damit verbunden ist. Vergleiche vorangehenden Artikel "Andenken" oder das Video dazu.

Menschen brauchen Wahrheit und friedliche und menschliche Rahmenbedingungen, um sich entfalten zu können, möglicherweise zunächst durch ein bedingungsloses Grundeinkommen. Talente, Ideen und die nötige Motivation können sich erst entfalten, wenn der Mensch sich zur Gesundung einer menschlichen Gemeinschaft einbringen kann, anstatt sich von Existenzängsten bedroht oder ausgebeutet zu fühlen. Über das, was wir Menschen in Europa im Moment haben, braucht man kein Wort des Lobes zu verlieren.

Schließlich halte ich ein wachsendes Bewusstsein zur Ganzheit, die die Mutter-Essencen wirklich anerkennen: mental, merken, Marke, Mensch ... für sehr wichtig. Wir brauchen keine neuen Religionen oder Ideologien - vielleicht sogar Abstand dazu - jedoch ein Bewusstsein um unsere Wurzeln und die Heilung von Traumen, die uns einseitige Programme zugefügt haben.


Ergänzung zur Ganzheit


Vielleicht war Enki die letzte göttliche Entität, die noch männliche und weibliche Energien gleichermaßen hatte, wenn auch Schriften Enki nur als männlichen Gott benennt. Enki gilt als nicht blaublütiger Sohn von AN, weil seine Mutter eine Irdische Göttin war, ID oder Iduna (vgl. auch Idylle und menschliche Identität). 

Ich glaube seine weibliche Wesenheit wurde im Laufe der Zeit unterschlagen.  Sohn ist begrifflich mit »resonieren« und lateinisch »sonare« verwandt. In unserem heutigen Sprachgebrauch ist der Sohn männlich. Doch aus dem Begriff »resonieren« erkennen wir, dass der Begriff von »Sonne« kommt und daher nicht exakt männlich oder  weiblich ist.

Ich vermute, dass Enki vollständig, auch gleichzeitig Tochter war, also beiderlei Energien, männlich und weiblich vereint als göttlich ungetrennte Entität Enki.

Das Bild drückt mit dem Fuß und dem Haar für mich weibliche Attribute von Enki aus.